Tokio, 17. Juli 2019. Surf-Contest mitten in Tokio: Trotz Regenwetter feierten am Montag und Dienstag rund 5.000 Zuschauer ihre Stars auf der stehenden Welle im Herzen Tokios. 50 Top-Athleten aus sieben Nationen traten beim vierten Stopp der citywave pro World Tour (CPWT) auf dem Sportgelände SPORU Shinagawa an. In drei Kategorien — Männer, Frauen und Masters +40 — kämpften die Athleten um ein Gesamtpreisgeld von 10.000 Euro sowie wertvolle Rankingpunkte für das Finale der CPWT 2020.
Mit beeindruckenden Moves und Tricks begeisterten die Profi-Surfer die Zuschauer vor Ort sowie tausende japanische Fans vor den TV-Bildschirmen. Die stärkste Performance zeigte die Münchner Riversurferin Janina Zeitler (DE), die ihrer Favoritenrolle gerecht wurde: Nach dem Highscore von 20,0 Punkten im Halbfinale dominierte sie auch das Finale und sicherte sich den Sieg vor Sophie Puchta (DE) und Lokalmatadorin Yuna Nomura (JP).
Nach seinen Siegen in Hadera und Wien sicherte sich Lenny Weinhold (DE) in der Männerkategorie seinen dritten Toursieg. Er verwies seine Konkurrenten, die Münchner Eisbach-Legende und mehrfache Europameister im Stationary Wave Riding Tao Schirrmacher (DE) sowie Nicolas Marusa (DE), auf die Plätze zwei und drei. Weinhold baute damit seine Führung im „Race to Tokyo“ weiter aus. Skimboard-Weltmeister Austin Keen (USA) landete auf dem siebten Platz.
Der Stuttgarter Ralf Oberpaur (DE) dominierte die Masters-Klasse mit seinen 360-Combos und belegte den ersten Platz vor Tomo Yonezave (JP) und Kazunari Miyagi (JP) aus Japan.
„Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, in Tokio zu surfen“, sagte Lennard Weinhold. „Die Welle ist einzigartig, sehr kraftvoll und schnell — sicher die beste stehende Welle überhaupt. Die Begeisterung der japanischen Surfer und des Publikums war unglaublich. Ein großartiges Event!“
Nach einer kurzen Sommerpause wird die citywave pro World Tour mit weiteren Wettbewerben in Europa und den USA fortgesetzt.
Über die citywave pro World Tour
Die citywave Pro World Tour (CPWT) ist eine neu etablierte Wettkampfserie für das Surfen auf einer stehenden Welle. Unter dem Motto „Race to Tokyo“ treten die besten Surfer an sieben citywave-Standorten gegeneinander an. Dabei sammeln sie Rankingpunkte für das große Tourfinale im Vorfeld der Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
Dank der CPWT etabliert sich das Surfen auf der stehenden Welle weltweit zunehmend als eigenständige Sportart neben dem klassischen Surfen im Meer.
